Max Greger jr. - "Hammond Organ Night"
Do 7. September 2017 | 20:30
Max Greger jr. - "Hammond Organ Night"

Wenn der außergewöhnlich begabte Pianist und Hammond-Spezialist Max Greger jr. an diesem Abend mit der hochkarätig besetzten Band antritt, dann merkt man dem Ensemble an, dass es sich dabei mehr als nur um Musikerkollegen handelt: es geht um Freundschaft. Die Musiker bieten swingenden Jazz und überzeugen mit ihrer leidenschaftlichen Spielfreude und enormen Virtuosität! Max Greger jr. wird heute ausschließlich die Hammond B3 spielen. Mit Helmut Kagerer hat er einen der versiertesten Gitarristen eingeladen, um die Musik der Hammond-Größen wie Jimmy Smith zu zelebrieren.

Helmut Kagerer ist seit Jahrzehnten einer der angesagtesten Jazzgitarristen im Lande und neben seiner Unterrichtstätigkeit an der Musikhochschule Nürnberg international unterwegs. U. a. die Konzerte und Einspielungen mit den Kollegen Coryell, Bernstein, Nieberle, Morello gelten als Highlights in seiner Laufbahn als Jazzgitarrist.

 

Biografie Max Greger jr.: Der 1951 in München geborene Max Greger jr. startete seine ersten Klavierversuche im zarten Alter von fünf Jahren. Max versuchte zunächst, Boogie-Woogies, die er im Radio hörte, auf dem Klavier nachzuspielen. Sein Vater erkannte sein Talent und bald erhielt der kleine Max regelmäßigen Klavierunterricht. Während der Schulzeit waren neben der Musik Fußball und Skifahren seine größten Leidenschaften - weniger die Mathematik. Als jahrelanger Ministrant hatte er Gelegenheit, nach der Messe auf der Kirchenorgel zu üben. Nicht nur fromme Weisen erklangen in den heiligen Hallen, sondern Blues und Gospel, weshalb viele Freunde und Freundinnen regelmäßig die Kirche besuchten. Nach dem Gymnasium studierte Max Greger jr. an der Musikhochschule München Hauptfach Klavier bei Frau Prof. Maria Landes-Hindemith sowie Tonsatz und Kontrapunkt. Während des klassischen Musikstudiums arbeitete Max bereits als Studiomusiker und wurde Mitglied der „schwarzen” Münchner Rockjazz Band „Hotline”, in der er vor allem als Hammondorganist agierte. In der süddeutschen Jazz- und Rockszene erlangte er zu dieser Zeit ersten Bekanntheitsgrad. Im Jahre 1970 musste Max im Alter von 19 Jahren spontan für den erkrankten Pianisten der legendären Max Greger Bigband einspringen und war von diesem Tag an neun Jahre festes Mitglied im überaus erfolgreichen Orchester des Vaters. Während dieser Zeit konnte der Pianist bei zahlreichen Fernsehauftritten und Musikproduktionen im In- und Ausland sein großes spielerisches Können einbringen. Die Gründung seines eigenen Jazztrios „Catch up” erfolgte 1972, dem drei Musiker der Max Greger Band angehörten: Max Greger jr. am Piano, Fender Rhodes und Hammond M3, am Bass Milan Pilar und Charly Antolini spielte Drums und Percussion. Max Greger jr. begleitete musikalisch verschiedene bekannte Gesangssolisten. Er „jammte” in Jazzensembles mit Musikern wie Benny Bailey, Jimmy Woode, Herb Geller, Günter Lenz, Ack van Rooyen, Bobby Burges, Bobby Jones, Horst Jankowski u.v.a. Neben seiner Tätigkeit als Pianist, Komponist und Arrangeur leitete Max Greger jr. mehrere Jazzformationen in diversen Stilrichtungen, die vom Blues, Swing, Mainstream bis hin zum Souljazz reichen. Zusammen mit seinem Vater, mit dem er bestens harmonierte, trat er bei vielen Swing-Konzerten auf. Max Greger jr. ist ein überaus sensibler Pianist und Sänger, der seine Vorbilder Oscar Petersen, MC Coy Tyner, Jimmy Smith, Hank Jones, Errol Garner mit der eigenen Spielweise swingend auszudrücken (zu interpretieren) weiß.

 

Besetzung: Max Greger jr. (hammond b3); Helmut Kagerer (guit); Mini Schulz (b); Obi Jenne (dr)



Tickets im VVK:
Sitzplatz 24,00 € (Ermäßigt 20,00 €)
Stehplatz 18,00 € (Ermäßigt 14,00 €)

Tickets an der Abendkasse: Jeweils zzgl. 2 Euro