jazzopen 2018: Twana Rhodes
Do 19. Juli 2018 | 22:00
jazzopen 2018: Twana Rhodes

Das Konzert von Catherine Russel entfällt - die Künstlerin hat ihre komplette Europa-Tour abgesagt. Gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit oder können an der jeweiligen Vorverkaufsstelle zurückgegeben werden.

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Am 19. Juli steht Twana Rhodes auf der Bühne im Bix. Der Gesang der zurzeit in Berlin lebenden Texanerin ist klar und kraftvoll; wandlungsfähig die Stimme, mit der sie hauchzart die Höhen und sonor die Tiefen des Lebens durchdringt. Ihre großartige Bühnenpräsenz tut ein Übriges dazu. Twana Rhodes vermag in ihren Liedern ihr Leben sprechen zu lassen. Was kann reizvoller sein als eine gut erzählte Geschichte, die auf einer mitreißenden Melodie surft, während die Interpretin das, was sie erzählt, praktisch noch einmal durchlebt. Unterstützt wird sie dabei von einer Band internationaler Musiker, die sich auf eine fantastisch einfühlsame und groovende Weise in die Geschichte integriert. So entsteht, was mit einiger Intensität vom Hörer Besitz ergreift und ihn für eine weite Lebensstrecke nicht mehr loslässt.

Die zierliche Songwriterin teilte das Rampenlicht bereits 2001 mit Größen wie George Benson und Al Jarreau bei den jazzopen. Aber auch Studio-Produktionen mit Richard Bona und Adam Holzman, Aufnahmen mit Horace Parlan, Sitzungen mit Markus Stockhausen und Tourneen durch Europa mit einer verrückten Ska-Band namens THE BoB Color  gehören zu den Highlights in ihrer Karriere. Im Jahr 2007 wurde Twana von dem berühmten brasilianischen Choreograf Ismael Ivo eingeladen, für die Eröffnung der Biennale in Venedig in der Poduktion ‚Mercato del Corpo’ aufzutreten, co-produziert und moderiert von der italienischen Berühmtheit Rosanna Cancellieri.

Geboren wurde Twana Rhodes im ehemaligen Indianer-Territorium Fort Sill in Oklahoma, wuchs auf an der nördlichen Seite der mexikanischen Grenze in El Paso, Texas, und lebt derzeit direkt auf der Ostseite von dem, was einmal war, der Berliner Mauer.

Twana ist der Name eines nordamerikanischen Indianerstammes und eines der 12 offiziellen Sprachen Südafrikas. Der Name Rhodes ist am häufigsten mit dem Rhodes-Stipendium der kolonialistischen Cecil Rhodes, und dem geliebten Fender Rhodes verbunden. Vermischen Sie es und Sie erhalten eine Art von grenzüberschreitender indigen-expansionistischer musikalischer Melange, die so in der Tat treffend beschrieben ist: Twana Rhodes!

Ihre erste Leidenschaft im Leben galt schon immer der Musik, egal ob durch das Medium des Gesangs, Tanz, Schreiben oder Ausführen. Um es in ihren eigene Worte zu fassen: "Musik ist für mich eine Art von Gott, ein Führer, ein Freund, ein Heiligtum und eine absolut starke Kraftquelle. Ich bin immer dankbar für die Gelegenheit, diese Intensität zu fühlen, zu teilen und zu multiplizieren." Twanas Lebensphilosophie: ‚Folge Deinem Weg, und lebe Deine Wahrheit.’

Die Live-Konzerte der charismatischen Amerikanerin sind beeindruckend, begeisternd, berührend... auf alle Fälle aber so, dass der Hörer für eine lange Zeit nicht mehr losgelassen wird.

 

Besetzung: Twana Rhodes (voc); Niko Meinhold (p); Checho Gomez (b); Javier Reyes (dr)
 

 

Tickets im VVK unter: www.jazzopen.com/tickets



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